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Romantik trifft Impressionismus: Kunstkurse entdecken Meisterwerke im Landesmuseum Hannover

Am 17. Dezember 2024 besuchten die eA-Kunstkurse des 12. und 13. Jahrgangs das Landesmuseum Hannover unter Begleitung von Frau Langemeyer und Frau von Zweydorff. Im Fokus stand der "Tageszeitenzyklus" (1821) von Caspar David Friedrich, der einzige vollständig erhaltene Zyklus dieser Art, der dauerhaft im Museum ausgestellt ist. Dieses Werk ist Teil der Vorgaben für das Zentralabitur 2025/26.

Die SchülerInnen teilten sich in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe nahm an einer Führung teil, die sich auf Caspar David Friedrichs romantische Werke konzentrierte. Die andere Gruppe besichtigte selbstständig die Sonderausstellung "Frischer Wind", welche bedeutende impressionistische Werke von dänischen, niederländischen und deutschen Künstlern präsentierte.

Die KunstkursteilnehmerInnen erkannten den Wert der Originale gegenüber Reproduktionen. Kayas Beobachtung zum Pinselduktus und Carlottas Erkenntnis zur Wahrnehmung impressionistischer Bilder aus verschiedenen Distanzen zeigen ein tieferes Verständnis für die Maltechniken. Besonders aufschlussreich war die Erfahrung, die tatsächliche Größe und Farbgebung der Werke zu sehen sowie zusätzliche Informationen zum Werkganzen, zu wichtigen Sujets und zum Entstehungszeitpunkt sowie zu möglichen Aussageintentionen der Künstler zu erhalten.

Nach dem Besuch des Museums erfolgte ein Abstecher zum Weihnachtsmarkt in Hannover, bevor die Gruppe nach Lüneburg zurückkehrte.

{Text und Bilder: vZ}

Hier ein paar fotografische Impressionen:

Auf Erlebnistour durch die Hamburger Kunsthalle

Am 24.11.2022 begab sich der Kunstkurs auf erhöhtem Anforderungsniveau (Jg. 12) auf Exkursion nach Hamburg, um die Kunsthalle zu besuchen. Ziel war es, durch die Begegnung mit originalen Kunstwerken das Wissen rund um die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne zu vertiefen und zu erweitern sowie Museumsluft zu schnuppern.

Entsprechend den Semesterinhalten wurden im Rahmen der Führung primär Werke der Romantik, des Realismus und Postimpressionismus und des Expressionismus fokussiert. Dabei wurden die SchülerInnen und Schüler auch selbst aktiv. In Kleingruppen beleuchteten sie einzelne vorgegebene Kunstwerke, tauschten ihre Wahrnehmungen aus und präsentierten ihre Erkenntnisse schließlich dem gesamten Kurs. „Zu sehen, wie facettenreich der Künstler Carl Blechen gearbeitet hat, ist sehr aufschlussreich“, sagte Johanna zum Beispiel während des Meinungsaustausches. Carla, Emily und Kaya waren beeindruckt, wie gut sich der Malstil und der Farbauftrag anhand vieler Originale ablesen lässt. Fryda, Miriam und Frieda gaben zu verstehen, dass es eine besondere Erfahrung während des Museumsbesuchs war, eine konkrete Vorstellung von dem eigentlichen Bildformat zu gewinnen. Ihnen wurde bewusst, dass das Format einen nicht geringen Einfluss auf die Wahrnehmung des Betrachters hat. Mia hatte die Möglichkeit, ihr Wissen zu Caspar David Friedrichs Gemälde „Eismeer“, mit dem sie sich bereits während eines Referates auseinandersetzte, aufzufrischen. Sehr vielfältige Erlebnisse während des gemeinsamen Rundgangs.

Im Anschluss an die 90-minütige Führung gingen alle KursteilnehmerInnen auf eine einstündige individuelle Entdeckungstour durch die Sammlung des 19. und 20. Jahrhunderts. Dabei wurde auch ein von der Kursleitung ausgehändigter Arbeitsauftrag mit Theorie- und Praxisteil bewältigt. Die Ergebnisse sollten im Werktagebuch festgehalten werden und Grundlage für einen Austausch im Kunstunterricht sein.

Hier ein paar fotografische Impressionen:

{Fotos und Text v.Z.}

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